Lebensmittel werden immer sicherer

Teltow, 15.01.2021. Die ohnehin geringe Belastung von Lebensmitteln mit Pflanzenschutzmittelrückständen ist weiter gesunken, das geht aus der gestern veröffentlichen „Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln“ hervor. „Das ist eine gute Nachricht, die zeigt, Landwirte setzen Pflanzenschutzmittel verantwortungsvoll und zielgerichtet ein.“, erklärt LBV-Präsident Henrik Wendorff. „Wir Brandenburger Landwirte gehen sogar noch einen Schritt weiter. In „Der Neue Brandenburger Weg“ bieten die Mitglieder unseres Verbands freiwillig Initiativen zur weiteren Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln an und benennen die notwendigen Rahmenbedingungen dafür. Das ist ein Novum.“ 

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat bei der Auswertung von 8,1 Millionen Analyseergebnissen eine sinkende Belastung festgestellt. „Einen deutlichen Rückgang gab es bei Pflanzenschutzmittelrückständen bei Getreide und verarbeiteten Lebensmitteln“, so das BVL. 

Wirkstoffe für Pflanzenschutzmittel dürfen nur nach erfolgreicher Prüfung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit in Verkehr gebracht werden. Weiterhin gelten in Deutschland 11 Gesetze im Zusammenhang mit der Ausbringung, den Verkauf und der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln.

Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch den Abdrift von Pflanzenschutzmitteln sind unwahrscheinlich, stellte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im November 2020 klar. 

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