Drücken Sie Enter zum Suchen oder ESC zum Schließen.
Logo
  • Home
  • Der Verband
    Der Verband
    • Wofür stehen wir?
    • Organigramm
      Organigramm
      • Präsidium
      • Der Vorstand
      • Landesgeschäftsstelle
      • Kreis- und Regionalverbände
    • Kreis- und Regionalverbände
    • Stellenausschreibungen
    • Assoziierte und Partner
  • Mein LBV
  • Presse
  • Veranstaltungen
  • Themen
    Themen
    • Agrarpolitik
    • Umwelt
    • Ackerbau
    • Tierhaltung
    • Junge Landwirtschaft
    • Verbandsarbeit
  • Projekte
    Projekte
    • Klimabauern
    • MONAKO
    • Landwirtschaft im Dialog
    • Integrierter Pflanzenbau
    • DigiOekoRegio
Traktoren auf Feld

Hier wächst Brandenburgs Zukunft

Kompetenz auf dem Acker, Tierwohl im Stall. Wir machen uns stark für den ländlichen Raum.
Jetzt Mitglied werden
cover

Geschäftsbericht

2024-2026 gibt es nun als Download.
Jetzt ansehen!
cover

35 Jahre Verbandsgeschichte

Auf 48 Seiten nimmt Sie Autor Denny Tumlirsch mit durch die Entwicklung, Meilensteine und besonderen Momente unseres Verbandes.
Jetzt Exemplar sichern!
gespräch

Unser Agrarstandort, der uns ausmacht

Unser Imagefilm, den wir anlässlich des Deutschen Bauerntags 2024 in Cottbus produziert haben, erklärt, was die Brandenburger Landwirtschaft so besonders macht.
Jetzt ansehen!

„Eggzellente Aussichten!“
Heiko Terno zum Vorsitzenden der Bauern Südbrandenburgs gewählt

Mit überwältigender Mehrheit wurde auf dem Bauerntag Südbrandenburg der bisherige Vizepräsident des Bauernverbandes Südbrandenburg, Heiko Terno, zum Vorsitzenden des zweitgrößten Regionalverbandes Brandenburg (nach dem neu fusionierten Bauernverband Mittelmark-Fläming) gewählt. Terno tritt damit die Nachfolge von Thomas Goebel an, Geschäftsführer der Göritzer Agrar GmbH, der 24 Jahre lang als Vorsitzender gemeinsam mit dem 18köpfigen Vorstand und einer Geschäftsstelle mit derzeit fünf Mitarbeiterinnen den Bauernverband Südbrandenburg zu dem leistungsfähigen, mitgliederstarken Verband entwickelte, der er heute ist. Thomas Goebel wird als einfaches Vorstandsmitglied die Verbandsspitze weiterhin mit seinem Sachverstand und seinem großen Erfahrungsschatz unterstützen. Als stellvertretende Vorsitzende wurden die ebenfalls langjährigen und engagierten Mitglieder Maria Wache, Hofnachfolgerin auf dem elterlichen Landwirtschaftsbetrieb in Wehnsdorf, sowie Thomas Domin, Inhaber eines Agroforst-Landwirtschaftsbetriebes in Peickwitz, gewählt.

Heiko Terno ist Geschäftsführer der AWO Reha-Gut gGmbH Kemlitz und engagierte sich seit den Gründungsjahren des Bauernverbandes Südbrandenburg als Vizepräsident an der Seite von Thomas Goebel für die Anliegen des Berufsstandes. Ein Herzensthema seiner ehrenamtlichen Arbeit ist die berufliche Bildungsarbeit für die Heranziehung kompetenter junger Fachkräfte für den immer anspruchsvoller werdenden Beruf Landwirt/in – ganz gleich, von wo aus sie starten. Quereinstieg, Inklusionsarbeit, Karriere als Meister oder Agrartechniker, auf dem Ausbildungs- und Inklusionsbetrieb AWO Reha-Gut Kemlitz bildet Heiko Terno mit seinem Team die gesamte Bandbreite beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft ab und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region. In seiner Funktion als ehrenamtlicher Vorsitzender des Bildungsvereins der Landwirtschaft Brandenburg (BVLB) setzt er die dafür notwendigen bildungspolitischen Akzente.

Seit 2009 ist Heiko zudem Vizepräsident des Landesbauernverbandes und gemeinsam mit dem Präsidenten Henrik Wendorff und dem zweiten Vizepräsidenten Christoph Plass einer der prägenden Persönlichkeiten des Bauernverbandes. Er ist Landwirt mit Leidenschaft und charismatischer Botschafter für die systemrelevanten Leistungen der Brandenburger Landwirtschaft. Sein Humor und seine Sprache sind sein Markenzeichen, sein jüngster Einsatz als Amateurschauspieler in der Rolle des Aufsichtsratsvorsitzenden im pro-agro-Image-Film „Eggzellente Neuigkeiten“ ist filmpreisverdächtig. Der Spot rückte den Wert der regionalen Erzeugung von Lebensmitteln auf einen Schlag ins öffentliche Bewusstsein.

Wir gratulieren herzlich zum neuen Vorsitz und wünschen Heiko Terno, Träger der Ehrennadel des Landesbauernverbandes Brandenburg und Gewinner des Mitgliederwettbewerbs um den Vielfaltspreis in der Kategorie „Ausbildungsvielfalter“ 2026, für sein zukünftiges Amt alles erdenklich Gute.

Der Bauernverband Südbrandenburg

Der Bauernverband Südbrandenburg wurde im Februar 1994 durch den Zusammenschluss von vier Kreisbauernverbänden zunächst als Bauernverband „Niederlausitz-Spreewald" e.V. gegründet. Im Februar 2009 beschloss der Verbandstag eine Umbenennung zum „Bauernverband Südbrandenburg e.V.

Das Verbandsgebiet des Bauernverbandes Südbrandenburg besteht aus dem Landkreis Dahme-Spreewald, dem Oberspreewald-Lausitz-Kreis, Teilen des Landkreises Elbe-Elster und Teilen des Landkreises Teltow-Fläming. Der insgesamt 18köpfige Vorstand setzt sich paritätisch aus Mitgliedern aus jeder dieser Regionen zusammen.

Der Verband wird von rund 550 Mitgliedern getragen, davon sind 260 juristische Personen (Agrargenossenschaften, GmbH). Weitere Mitglieder sind als natürliche Personen organisierte Unternehmen, Gesellschafter verbundener Unternehmen und Privatpersonen.

Das Verbandsgebiet umfasst eine landwirtschaftliche Nutzfläche von rund 129.300 Hektar, rund 75 Prozent dieser Fläche werden von den Verbandsmitgliedern bewirtschaftet.

 

Christoph Plass als Vorsitzender der Bauern in Oberhavel wiedergewählt

Christoph Plass wurde auf dem Kreisbauerntag Oberhavel am 10. März mit einer großen Mehrheit der rund 80 Delegiertenstimmen als Vorsitzender des Kreisbauernverbandes OHV wieder gewählt. Plass ist Inhaber eines Ackerbaubetriebs in Liebenwalde und hatte das Amt seit dem Frühjahr 2024 inne. Er übernahm damals den ersten Vorsitz von Andreas Paries (Grüpahof-Hof Klein-Mutz), langjähriger Vorsitzender des KBV, der dem erfahrenen LsV-Frontmann Plass gern die Führungsrolle überließ, um sich verstärkt auf seinen Betrieb konzentrieren zu können.

Christoph Plass ist nicht zuletzt durch sein Engagement bei den Bauernprotesten 2019 und 2023/2024 bis heute bestens vernetzt und seit 2024 zudem Vizepräsident des Landesbauernverbandes. Beide, Plass und Paries, führen nun den Kreisbauernverband als bewährte Führungsspitze weiter.

Auf den neu ins Amt berufenen Vorstand der Bauern in Oberhavel wartet viel Arbeit. Die Landwirte in der Region ackern überwiegend auf sehr leichten, grundwasserfernen Böden. Ihre Wirtschaftskraft und damit auch ihre Bedeutung als Arbeitgeber und sozialer Anker in der Region steht und fällt mit guten politischen Rahmenbedingungen. Die Oberhaveler Landwirte brauchen Klarheit im Düngerecht, Kontinuität bei der europäischen Agrarförderung, sie brauchen Investitionsanreize, um ihre Betriebe zukunftsfest zu machen und den Rückhalt der Gesellschaft für ihre wertvolle Arbeit der Ernährungssicherung vor Ort in der Region.„Es ist mir ein Herzensanliegen, mich weiterhin für die Interessen meiner Berufskolleginnen und -kollegen hier in der Region einzusetzen. Die gute Organisationsstruktur des Bauernverbandes gibt uns dafür die Instrumente in die Hand. Mit dem Kreisbauernverband als Bindeglied zum Landesbauernverband können wir auf Landes- und Bundesebene, sogar bei der EU-Kommission in Brüssel unsere Forderungen an die Politik zu Gehör bringen“, betonte Plass in seiner Danksagung.

Mit in den Vorstand des Kreisbauernverbandes Oberhavel wurden gewählt: Marcel Alpers (Milchviehanlage Kremmen), Beate Stunt (ehemalige Geschäftsführerin Agargenossenschaft Grüneberg), Anja Schiemann (Liebenwalder Agrar GmbH, Arne Broja (Wildpferdgehege Liebenthal), Bernd Wunderlich (Agrar- und Tierzucht GmbH Wentikow), Nils Fischer (Agrarproduktion Neuholland) und Patrick Kluge (Landwirtschaftsbetrieb Gransee).

Landesbauernverband Brandenburg e.V. (LBV)
Presseinformation, Klaistow, 4. März 2026

Für außerordentliche Verdienste gewürdigt
 
Im Rahmen seiner Festveranstaltung zum 35. Jubiläum würdigte der Landesbauernverband heute die langjährigen Verbandsmitglieder Thomas Goebel und Jürgen Piesker mit der höchsten Auszeichnung des Verbandes: die Ehrenmitgliedschaft.
 
Thomas Goebel, seit 24 Jahren Vorsitzender des Bauernverbandes Südbrandenburg, wirkte von der Gründung des Regionalverbandes an mit und übernahm besondere Verantwortung für den gesamten Berufsstand. Der hohe ehrenamtliche Einsatz über fast drei Jahrzehnte hat wesentlichen Anteil daran, dass der Bauernverband Südbrandenburg e.V. heute im gesamten ländlichen Raum große Anerkennung und Gehör findet und sich zu einem leistungsstarken regionalen Verband entwickelt hat.
 
Durch seine stets sachliche Kompetenz hat er maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung des gesamten Landesbauernverbandes. Er setzt sich stets beherzt für die Belange der Landwirte ein.
 
Als Geschäftsführer der Göritzer Agrar GmbH engagiert er sich zudem in hohem Maße für ein gutes Image der Landwirtschaft und leistet hervorragende Öffentlichkeitsarbeit für den gesamten Berufsstand. Die Göritzer Agrar GmbH ist ein Marktfruchtbetrieb mit Gemüseproduktion am südlichen Rand des Oberspreewaldes. Die rund 1.500 ha landwirtschaftliche Nutzflächen befinden sich zum größten Teil im Biosphärenreservat Spreewald, der Umwelt- und Naturschutz spielt eine große Rolle.
 
Jürgen Piesker war seit Februar 2014 bis Juni 2022 aktives Vorstandsmitglied des Bauernverbandes Südbrandenburg und Mitglied im Fachausschuss Ökologischer Landbau beim Landesbauernverband. Er ist Geschäftsführer der MURI GmbH in Lübben mit 1258 Hektar Landwirtschaftlicher Nutzfläche. Knapp 1000 ha Grünland werden von den Mutterkühen und ihrer Nachzucht beweidet. Herr Piesker stellte den Betrieb 1996 auf ökologischen Landbau um. Seit Beginn besteht eine enge Kooperation mit dem Biosphärenreservat Spreewald. Seit 2002 ist der Betrieb Mitglied des Informationsnetzwerkes „Demonstrationsbetriebe Ökolandbau“.
 
Er wirkte zudem von 1998 bis 2022 als aktives Mitglied im Vorstand des Ökologischen Anbauverbandes Biopark e.V. mit. Seit 1993 engagierte er sich als Beiratsmitglied der Tierseuchenkasse Brandenburg und war von 2005 bis 2025 Vorsitzender des Beirates.
Die Leistungen und das Engagement von Thomas Goebel und Jürgen Piesker zum Wohle des gesamten landwirtschaftlichen Berufsstandes verdienen besonderen Dank und Anerkennung.
 
Die Ehrenmitgliedschaft ist die höchste ideelle Auszeichnung des Landesbauernverbandes. Sie würdigt langjährige außerordentliche Leistungen um die Entwicklung der Landwirtschaft für Brandenburg.

Mitgestaltung auf Augenhöhe –
Landesbauernverband will gesetzliche Verankerung als „anerkannter Landwirtschaftsverband“

Anlässlich seines 35jährigen Jubiläums erneuerte der Landesbauernverband in seiner Festschrift seinen Anspruch auf eine legitimierte Rolle als „anerkannter Landwirtschaftsverband“.

Die Landwirtschaft hat bislang – anders als Naturschutz, Jagd oder Kommunen – keine gesetzlich verankerte Rolle in Planungsverfahren und Rechtssetzungsprozessen. Entscheidungen mit direkten Auswirkungen auf landwirtschaftliche Flächen werden häufig ohne die frühzeitige Mitwirkung der Praxis getroffen.

Der Landesbauernverband fordert daher die Einführung anerkannter Landwirtschaftsverbände mit definierten Mitwirkungs-, Einsichts- und Rechtsbehelfsrechten. Ziel ist es, die Landwirtschaft nicht länger nur als Nutzungsfläche oder Regelungsobjekt zu behandeln, sondern – ähnlich wie andere Branchen oder Umweltgruppen – als eigenständigen, systemrelevanten Rechtsakteur anzuerkennen, der frühzeitig einbezogen wird.

Landwirtschaft erfüllt öffentliche Aufgaben – von der primären Funktion der Ernährungssicherung über die Landschaftspflege bis hin zum Erhalt der Artenvielfalt und des Bodenschutzes in zahlreichen Umweltmaßnahmen. Diese Leistungen können einzelne Betriebe nicht allein verteidigen. „Da die Natur eine kollektive Stimme braucht, um sich gegen Beeinträchtigung zu wehren, braucht auch die Landwirtschaft eine kollektive Stimme, um sich gegen Beeinträchtigung zu wehren“, betont LBV-Hauptgeschäftsführer Denny Tumlirsch und Verfasser des Herleitungstextes in der Festschrift.

Ein anerkannter Landwirtschaftsverband würde in allen Verfahren frühzeitig beteiligt werden, die seine Systemfunktion berühren: bei Bauleitplänen, bei Schutzgebietsausweisungen, bei Ausnahmen vom Artenschutz, bei Bodenrechtsfragen und vor neuen Verordnungen. Er kann Stellung nehmen und im Zweifel Entscheidungen rechtlich überprüfen lassen.

„Die Landwirtschaft wäre nicht mehr nur Adressat politischer Entscheidungen, sondern Mitgestalter“, resümiert Denny Tumlirsch. „Der LBV steht seit 35 Jahren für Verantwortung in der Fläche: für Versorgung, für Kulturlandschaft und für eine Landwirtschaft, die sich weiterentwickelt. Erst eine gesetzliche Anerkennung wird dieser bedeutenden Rolle gerecht.“

Landesbauernverband Brandenburg e.V. (LBV)
Presseinformation, Klaistow, 4. März 2026

35 Jahre Interessenvertretung für Brandenburg und seine Bauern –
Der Landesbauernverband Brandenburg feiert sein 35jähriges Jubiläum

Fast auf den Tag genau beging der Landesbauernverband Brandenburg am heutigen 4. März 2026 in Klaistow/Potsdam-Mittelmark sein 35jähriges Verbandsjubiläum. Gemeinsam mit Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern der ersten Stunde ließen die rund 220 Delegierten und Gäste Schlaglichter der politischen, fachlichen und gesellschaftlichen Arbeit ihrer Interessenvertretung für den landwirtschaftlichen Berufsstand Revue passieren. Ob bei der Bewältigung des Umbruchs von einer Planwirtschaft in eine Marktwirtschaft im wiedervereinigten Deutschland, als Sprachrohr für den Erhalt von Wettbewerbsfähigkeit im globalen Handel, als Partner in den dunklen Zeiten von Dürren und Seuchen, oder auch im Dienst für die Gesellschaft während des Hochwassers an Oder und Elbe – in 35 Jahren vereinte der Landesbauernverband den Mut, den Widerstand, die Kraft und den Gestaltungswillen der Bäuerinnen und Bauern Brandenburgs zu der starken Stimme, die er bis heute ist.
 
Henrik Wendorff, seit 2016 als dritter Präsident an der Spitze des Landesbauernverbandes, würdigte die Arbeit des Verbandes, die von den vielen ehrenamtlich Engagierten als auch von einem professionellen Hauptamt in den 13 Geschäftsstellen im Land getragen wird.
„Wir können stolz darauf sein, trotz zahlreicher Widerstände und Turbulenzen eine einzigartige Agrarstruktur in Europa erhalten und geformt zu haben“, betonte er in seinem Grußwort.
 
Bis heute ist die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Brandenburg nahezu stabil geblieben. 1992 waren aus den vor der Wende existierenden landwirtschaftlichen Unternehmen 5.525 neu eingerichtete Betriebe und 21 Nachfolgeunternehmen entstanden (MLEUV). Die letzte statistische Erhebung im Jahr 2023 gab die Zahl von 5.370 Unternehmen an.
 
„Trotz nötiger, auch schmerzhafter innerbetrieblicher Strukturanpassungen und einem seit Jahrzehnten anhaltenden Rückgang der Tierhaltung im Land gelang es, stets mit neuen Ideen und Innovationen Lücken zu schließen. So steht die Landwirtschaft in Brandenburg heute beispielhaft für eine historisch gewachsene, ostdeutsche Vielfalt frei nach unserem Leitbild – unternehmerisch im Denken, bäuerlich im Herzen, unserem Eigentum verpflichtet und verwurzelt in der Region.“
 
Ministerpräsident Dietmar Woidke, selbst studierter Agraringenieur, kennt den Gestaltungswillen des Bauernverbandes aus eigener Erfahrung. In seinem an den Jubilar gerichteten Gruß sagte er:
„Der Landesbauernverband ist seit 35 Jahren ein konstruktiver und verlässlicher Ansprechpartner für die Landesregierung. Ich schätze diesen offenen und direkten Austausch sehr, denn eine starke, kompetente Stimme für die Anliegen der Landwirtinnen und Landwirte ist wichtig für ganz Brandenburg. Danke dafür. Die Aufgaben sind in den vergangenen Jahrzehnten nicht einfacher geworden. Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam die richtigen politischen Weichen für die Zukunft unserer Landwirtschaft stellen.“
 
Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt, die nach der Sitzung des Landwirtschaftsausschusses im Brandenburger Landtag ebenfalls persönlich zur Feierstunde kam, gratuliert mit einem Blick in die jüngste gemeinsame politische Arbeit ihres Hauses mit dem Landesbauernverband: 
„Seit 35 Jahren ist der Landesbauernverband die starke Stimme für den Berufstand, seine wettbewerbsfähigen Betriebe und einen lebendigen ländlichen Raum. Für uns ist der LBV ein wichtiger Partner in der Weiterentwicklung moderner Landwirtschaft in Brandenburg, bei der Förderung regionaler Wertschöpfungschancen für die Ernährungssicherung und damit den Erhalt unserer Lebensgrundlage. Zentral ist aktuell das gemeinsame Ringen um die faire Ausgestaltung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik ab 2028. Hier eint uns der gemeinsame Einsatz für die Brandenburger Agrarstruktur, die in den Verhandlungen nicht benachteiligt werden darf. Wir wissen um die Stärke unserer Strukturen und respektieren die Vielfalt anderer europäischer Regionen. Umso mehr setzen wir uns gegen die Vorschläge hinsichtlich Kappung und Degression ein, erwarten deren Überarbeitung und kämpfen weiter für den ländlichen Raum und die Brandenburger Dörfer. Ich kann mich glücklich schätzen, mit dem LBV einen starken Verband an meiner Seite zu wissen, um in Berlin und Brüssel kraftvoll für Brandenburg und unsere gemeinsamen ostdeutschen Positionen einzutreten.“
 
Am 22. Februar 1991 schlossen sich der Bauernverband und der Genossenschaftsverband der LPG des Landes Brandenburg in Kyritz zum „Landesbauernverband Brandenburg e.V.“ zusammen. Heinz-Dieter Nieschke, zuvor Vorsitzender des Genossenschaftsverbandes, wurde zum Präsidenten gewählt. Brandenburgs landwirtschaftliche Unternehmer – wie auch jene in den vier weiteren ostdeutschen Bundesländern – entschieden sich damit für „eine einheitliche landwirtschaftliche Interessenvertretung für alle Menschen, die in der Landwirtschaft tätig sind“ („Warberger Erklärung“, Juli 1990, DBV). Damit wurde die Grundlage für eine unabhängige, von Landwirten getragene Landwirtschaft - gleich welcher Größenordnung oder Rechtsform - sowie für eine unabhängige Interessenvertretung des Berufsstandes gelegt.

  1. Brandenburg ist Landwirtschaft – Jetzt ist der Zeitpunkt für Veränderungen
  2. Verrannte Situationen brauchen kreative Lösungen
  3. #agrardialog: Startschuss ins neue Anbaujahr
  4. Frühjahrsdüngung: Jetzt die besonderen Bedingungen in Brandenburg des Vorfrühlings nutzen

Seite 3 von 9

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9

© 2026 LBV Brandenburg e.V.

  • Impressum
  • Datenschutz

Ansicht anpassen

Vorlesen (Text-to-Speech)

Text markieren für Auswahl.

Kontrast & Inhalt

Schriftgröße

Lesehilfen

Darstellung