27.04.2026 ca. 1 Min. Lesezeit

Ausbildungsnetzwerke

Ausbildungsnetzwerke in der Landwirtschaft (Brandenburg)

Ausbildungsnetzwerke sind freiwillige Zusammenschlüsse von anerkannten Ausbildungsbetrieben. Sie arbeiten gemeinsam daran, die praktische Ausbildung zu verbessern und Nachwuchs für die Agrarberufe zu gewinnen.

Ziel dieser Netzwerke ist es, Ressourcen zu bündeln und den Auszubildenden eine vielfältigere und qualitativ hochwertigere Ausbildung zu ermöglichen.

Wie funktionieren die Netzwerke?

  • Gemeinsame Lehrunterweisungen in verschiedenen Betrieben
  • Einblicke in unterschiedliche Arbeitsbereiche der Landwirtschaft
  • Gemeinsame Vorbereitung auf Zwischen- und Abschlussprüfungen
  • Austausch von Wissen und praktischen Erfahrungen

Dadurch lernen Auszubildende verschiedene Betriebsformen kennen und können ihr Wissen praxisnah vertiefen.

Struktur und Verbreitung

In Brandenburg gibt es aktuell fünf Ausbildungsnetzwerke, verteilt auf mehrere Regionen wie:

Insgesamt arbeiten dort rund 161 Ausbildungsbetriebe mit über 300 Auszubildenden zusammen.

Vorteile für Auszubildende

  • praxisnahe und abwechslungsreiche Ausbildung
  • bessere Vorbereitung auf Prüfungen
  • Kennenlernen verschiedener Betriebe und Spezialisierungen
  • Austausch mit anderen Auszubildenden

Förderung

Die Netzwerke werden durch das Programm zur „qualifizierten Ausbildung im Verbundsystem (PAV)“ unterstützt und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.