Die Mehrheit will eine emissionsarme
Wirtschaft der kurzen Wege 

Pressemitteilung

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Pressesprecher

Dr. Tino Erstling

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Der LBV Brandenburg zur Schließung der Arla-Molkerei in Karstädt

 Teltow, 01.04.2021. Der Landesbauernverband Brandenburg bedauert die gestrige Schließung der Arla-Molkerei in Karstädt (Prignitz). Mit Arla schloss die letzte große Molkerei mit einem Vollsortiment ihre Pforten in Brandenburg. Die Produktion wurde in das wesentlich größere Milchwerk nach Upahl in Mecklenburg-Vorpommern verlagert. Arla begründete die Schließung seines kleineren Standorts mit zu geringen Kapazitäten, um in Zukunft wettbewerbsfähig produzieren zu können. „Wenn wir als Landwirte in Zukunft Berlin und Brandenburg mit frischen und gesunden Lebensmitteln versorgen wollen, benötigen wir mehr Verarbeitungsbetriebe in Brandenburg, nicht weniger. Jeder Verlust schmerzt. Ohne eine politisch unterstützte Strategie wird eine Ansiedlung von verarbeitendem Gewerbe kaum möglich sein. Die Mehrheit der Menschen will eine emissionsarme Wirtschaft der kurzen Wege. Deshalb müssen die politischen Entscheidungsträger jetzt umsteuern. Je mehr Zeit wir verlieren, desto teurer wird es.“, erklärt LBV-Präsident Henrik Wendorff.   Mit der Neue Brandenburger Weg haben die Mitglieder des LBV Brandenburg Zukunftsperspektivem für die Landwirtschaft 2030 entwickelt. Darin enthalten sind auch Vorschläge zum Aufbau regionaler Verarbeitungskapazitäten. 

Der Neue Brandenburger Weg
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