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Klimaschutz

Das Klima auf der Welt verändert sich – und der Klimawandel ist menschgemacht.

Hauptproblem des Klimaschutzes ist die Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl und Gas. Sie erhöht die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre: Seit Beginn der Industrialisierung hat sich der Wert von rund 0,028 auf heute etwa 0,04 Prozent gesteigert. Wissenschaftler sind sich einig: Dieser Anstieg ist verantwortlich dafür, dass die weltweite Durchschnittstemperatur seit Beginn der Industrialisierung um rund ein Grad Celsius gestiegen ist.

Die Auswirkungen dieser globalen Erwärmung sind bereits zu beobachten: Das polare Eis schmilzt, Meeresspiegel steigen, Wetterextreme wie Stürme, Dürren oder Starkregen nehmen zu.

Der Kampf gegen den Klimawandel und seine Folgen stellt die Menschheit in den kommenden Jahren und Jahrzehnte vor ihre wahrscheinlich größte Aufgabe. Erste Schritte in die richtige Richtung hat es bereits gegeben: In verschiedenen Vertragswerken haben sich die Staaten der Welt dazu verpflichtet, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Zu nennen ist insbesondere das noch bis 2020 gültige Kyoto-Protokoll sowie dessen Nachfolgeregelung, das Klimaschutzabkommen von Paris, das bislang von 187 Staaten ratifiziert wurde. Dass die USA, weltweit zweitgrößter Emittent von Treibhausgasen, sich aus diesem Abkommen wieder verabschieden möchten, gilt als fatales Signal. Immerhin aber scheinen die übrigen Unterzeichner an ihrem Bekenntnis zum Klimaschutz festzuhalten.

Für die Landwirtschaft ist das eine wichtige Botschaft. Kein anderer Wirtschaftszweig ist so unmittelbar von veränderten Witterungs- und Klimaverhältnissen betroffen. Aber auch was ihren eigenen Beitrag zum Klimaschutz angeht, nimmt die Landwirtschaft eine ganz besondere Rolle ein: Einerseits entstehen, etwa durch Viehhaltung oder das Ausbringen bestimmter Düngemittel, klimaschädliche Treibhausgase wie Methan oder Lachgas. Andererseits leisten Landwirte, zum Beispiel durch den Anbau von Bioenergie einen maßgeblichen Beitrag zum aktiven Klimaschutz.

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Pflanzenschutz

Landwirtschaft muss die Gesundheit von Pflanzen schützen können – deshalb wird Pflanzenschutz im klassischen und im ökologischen Landbau eingesetzt.

Ob unter freiem Himmel oder im Gewächshaus: Pflanzen sind immer und überall gefräßigen Feinden ausgesetzt. Doch nicht nur Raupen, Käfer, Larven, Viren oder Pilzerkrankungen bedeuten eine Gefahr: Auch Unkräuter und Ungräser behindern vielfach das ungestörte Aufwachsen von Kulturpflanzen, da sie mit ihnen um Licht und Wasser konkurrieren. Landwirtschaft muss die Gesundheit von Pflanzen schützen können – deshalb wird Pflanzenschutz sowohl im klassischen als auch im ökologischen Landbau angewandt.

Hinzu kommt, dass die geerntete Ware Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen enthalten könnte. Diese sogenannten Mykotoxine und sind für Mensch und Tier gefährlich. Landwirte, die Ernteeinbußen oder gar -ausfälle verhindern wollen, setzen daher vielfach chemische Pflanzenschutzmittel ein oder nutzen die biologische Variante, indem sie sich die natürlichen Gegenspieler der Schädlinge zunutze machen.

Alles streng geregelt

Sowohl chemische als auch biologische Pflanzenschutzmittel unterliegen in Europa einem strengen Reglement. Reguliert ist nicht nur Zulassung der unterschiedlichen Komponenten jedes einzelnen Mittels, sondern auch die Ausbringung durch regelmäßig und umfangreich geschulte Landwirte und Gärtner. Und weil Pflanzenschutzmittel meist auf Pflanzen zur Lebensmittelproduktion eingesetzt werden, hat der Gesetzgeber auch gleich normiert, wie hoch die maximalen Rückstände sein dürfen, um etwaige Gefahren für die Gesundheit von vorneherein auszuschließen.

Der verantwortungsvolle und zielgerichtete Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist daher ein wichtiger Beitrag, um die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Nahrungsmitteln sicherzustellen.

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