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Bioenergie, nachwachsende Rohstoffe

 

Im Jahr 2006 wurden im Land Brandenburg auf 91.960 ha nachwachsende Rohstoffe angebaut. Das entsprach einem Anteil von 8,7 % der Ackerfläche. Damit wurde die Vorjahresanbaufläche knapp übertroffen. Mehr als die Hälfte der Fläche wird dabei für den Anbau von Energiepflanzen genutzt (hauptsächlich Maisanbau für die Biogasanlagen und Roggen zur Bioethanolherstellung). Damit nimmt das Land Brandenburg eine führende Stellung im Vergleich zu den anderen Bundesländern ein und stellt ca. ein Viertel des gesamten Energiepflanzenanbaus von ganz Deutschland.
Es existierten Ende 2006 sieben Biodieselanlagen (ca. 570.000 t, entspricht ca. 25 % der Gesamtkapazität Deutschlands), eine Bioethanolanlage (ca. 180.000 t, entspricht 50 % der Bioethanolproduktion Deutschlands) und 55 Biogasanlagen, weitere sind bereits entstanden oder im Bau. Im Land Brandenburg wird ca. ein Viertel des gesamten Biokraftstoffs von Deutschland produziert.
Durch die Besteuerung von Biokraftstoffen ist jedoch der Absatz seit Mitte 2006 stark zurückgegangen.
Die CO²-Einsparung durch die Nutzung von Biomasse (Strom und Wärmegewinnung) belief sich Ende 2006 auf über 2,25 Mio. t. Die Einsparung durch die Biokraftstoffnutzung ist hier noch nicht berücksichtigt.