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Brandenburg und seine Bauern

Brandenburger Bauern produzieren Lebensmittel

Ein ausreichendes Lebensmittelangebot ist heute in Deutschland selbstverständlich, dies war nicht immer so und ist auch heute  noch für über 800 Mio. Menschen weltweit ein Traum.   Die rund 36.500 brandenburger Landwirte produzieren Milch, Fleisch, Eier oder Getreide und tragen dazu bei, dass hochwertige und sichere  Nahrungsmittel verfügbar sind. Dazu nutzen sie die natürlichen Voraussetzungen und bauen auf einen großen Erfahrungsschatz sowie  moderne Erkenntnisse. Sie arbeiten verantwortungsvoll und schonen die Ressourcen, so dass auch die kommenden Generationen wirtschaften können und gerne in Brandenburg leben werden.

Brandenburger Bauern pflegen die Kulturlandschaft

Landwirtschaft bedeutet nicht nur Wertschöpfung und die Sicherung der Nahrungsmittelversorgung. Sie ist auch für die Bereitstellung von öffentlichen Gütern und für den  Erhalt und die Pflege der Kulturlandschaft unbedingt notwendig. Die Kulturlandschaft, die über Generationen von unseren Vorfahren geschaffen wurde ist eng mit dem Heimatgefühl verbunden. Landbewirtschaftung heißt auch Umweltschutz und Landschaftspflege.  Landbewirtschaftung heißt für die brandenburger Bauern daher auch aktiver Umweltschutz und Landschaftspflege. Nicht ohne Grund ist Brandenburg Heimat seltener Pflanzen-  und Tierarten und z.B. jährlich Rastplatz für tausende Kraniche.

Brandenburger Bauern sind modern

Dass Landwirtschaft heute anders aussieht als vor 10, 20 oder 30 Jahren leuchtet ein, Schließlich haben sich die Rahmenbedingungen geändert. Der Druck des Weltmarktes, neue aufwändige, den gesellschaftliche Anforderungen gerecht werdende, aber auch teurere Produktionsmethoden führten zu Veränderungen. Die Betriebe wurden moderner, die Technik größer und leistungsfähiger. Neue Geschäftsfelder wie die Bionergieerzeugung, der Hofladen oder Urlaubsangebote kamen hinzu und sorgen inzwischen in fast jedem 3. Betrieb für zusätzliches Einkommen. Damit tragen Landwirte zusätzlich zur Stärkung des ländlichen Raumes bei.

Brandenburger Bauern wirtschaften unter schwierigen Bedingungen

Dabei sind die natürlichen Bedingungen mit ertragsschwachen Böden und wenig Niederschlag nicht  gerade günstig. 75 % der landwirtschaftlichen Fläche Brandenburgs gelten als benachteiligt. Ausdruck dafür sind auch die im Vergleich zum Bundesdurchschnitt rund 20 % niedrigeren Getreideerträge.

Die Tierbestände sind seit Beginn der 90-iger drastisch zurückgegangen. Rund 0,5 Großvieheinheiten(GVE)/ha landwirtschaftlicher Fläche reichen nicht für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit.

Trotz vieler Widrigkeiten ist es den brandenburger Landwirten  gelungen, ihre Betriebe aufzubauen und Produkte in höchster Qualität zu produzieren.

Auf den folgenden Seiten will der Landesbauernverband Ihnen einen Überblick über die landwirtschaftliche Produktion in Brandenburg geben. Die Daten für die Diagramme sind den Agrar- und Tierzuchtberichten des Landwirtschaftsministeriums entnommen.