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Brandenburger Bauern wollen Hauptstadtregion versorgen

Pressemeldung

Teltow, 11.10.2019. Der Landesbauernverband Brandenburg fordert die Verhandlungspartner zur Vorbereitung einer Regierungskoalition für Brandenburg aus SPD, CDU und Grünen dazu auf, die Verbesserung des Tierschutzes in Einklang mit der notwendigen Aufstockung der sehr geringen Brandenburger Nutztierbestände zu bringen. „Nur so ist es möglich, die von der Gesellschaft gewollte Versorgung der Hauptstadtregion Brandenburg-Berlin mit regionalen Produkten zu realisieren.

Außerdem wollen wir dem Wunsch der Bürger nach einer landwirtschaftlichen Kreislaufwirtschaft nachkommen, die ihre organischen Düngermittel dann selbst produziert.“, erklärt LBV-Präsident Henrik Wendorff.
Darüber hinaus warnt der LBV davor, die aktuelle gesellschaftliche Debatte als Vorwand zu nehmen, um eine personell aufgeblähte Umweltverwaltung zu installieren. „Wichtiger wäre hier Klasse statt Masse sowie mehr Mittel für die Umsetzung von wirkungsvollen Agrarumweltmaßnahmen. Denn nur sie haben einen hohen Nutzen für die Förderung der Artenvielfalt in der Kulturlandschaft.“, so Wendorff. In diesem Zusammenhang erneuert der LBV Brandenburg seine Forderung nach einem Kulturlandschaftsbeirat für Brandenburg, der alle relevanten Akteure beim Thema Artenschutz in die Pflicht nimmt und so die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für dieses wichtige Thema betont.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Dr. Tino Erstling, Pressesprecher Tel. Nr. 0151 12 21 86 92