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Schüler und Landwirte schaffen gemeinsam ein Paradies für Insekten & Vögel

Blhflchen_09-04-2019Schüler der Inselschule Töplitz und Landwirte starteten heute ein gemeinsames Projekt für Blühflächen und Insektenschutz!

Teltow, 09.04.2019. Schon seit längerem legen Landwirtschaftsbetriebe Blühflächen und Lerchenfenster an und schaffen damit Rückzugflächen für Insekten und Vögel.
So schaffen die beiden bäuerlichen Familienbetriebe Schramm und Hennig aus Töplitz (PM) schon länger auf ihren Äckern Blühflächen. Auch in diesem Jahr werden sie auf der Insel Töplitz auf insgesamt 15 ha Fläche Blühmischungen ausbringen. Finanzielle Unterstützung für einen Teil der Saatgutkosten bekommen sie dabei vom Forum Natur Brandenburg e.V. – welches für dieses Projekt z.B. vom Ostdeutschen Sparkassenverband / MBS gefördert wird.


Auch die Lehrer und Schüler der Inselschule in Töplitz bewegt das Thema Insektenschutz. Deshalb startete heute am Ortseingang von Werder OT Göttin ein spannendes Projekt. Landwirt Hennig säte eine der Blühflächen ein und Schüler der Inselschule Töplitz (Klassenstufen 1 - 5) konnten ihr mitgebrachtes Saatgut auf der Fläche in den Boden selbst einbringen. In den kommenden Wochen werden die Schüler die Entwicklung der Fläche verfolgen und dokumentieren. Welche Pflanzenarten  gedeihen auf der Fläche? Welche Tierarten tummeln sich dort? Unter Anleitung des Lehrkörpers erstellt jede Klasse dann eine Präsentation, in der die Ergebnisse auf einer Schulveranstaltung im Oktober vorgestellt werden. Die beiden Jagdpächter des Gebietes unterstützen das Ganze ebenfalls und loben für die drei besten Projektdokumentationen jeweils 50,-€ für die Klassenkassen aus.
Landwirte und Schüler würden sich freuen, wenn dieses Beispiel im Sinne des Wortes Schule macht.

Artenschwund und Bienenschutz sind heute in aller Munde. Landwirte sind dabei oft pauschaler Kritik ausgesetzt. Das ist nicht verwunderlich, weiß doch kaum ein Verbraucher warum ein Landwirt auf seinen Feldern was macht und welche Wirkung damit erzielt werden soll! Andrerseits sind es die Landwirte auch nicht gewöhnt, über ihr gutes Tun zu reden.