Start Meldungen Landnutzerverbände setzen auf Dialog statt Verbot

Landnutzerverbände setzen auf Dialog statt Verbot

Pressemeldung:

Biene_PMWendorff: „Ein funktionierender Insektenschutz für unsere Kulturlandschaft kann nur durch die Zusammenarbeit aller Partner gelingen!“

Anlässlich des für morgen anstehenden Gespräches mit den Vertretern von NABU und BUND zur einer gemeinsamen Volksinitiative Bienenschutz in Brandenburg, hat der Sprecher der Landnutzerdelegation, Henrik Wendorff, erneut die Hoffnung auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit formuliert. „Wir haben den Umweltverbänden vor vier Wochen unsere Dialogbereitschaft signalisiert und anlässlich des Insektengipfels einen Textentwurf für eine gemeinsame Volksinitiative übermittelt. Da wir bislang noch keine Reaktion erhalten haben, setzen wir morgen auf einen konstruktiven Dialog sowie einen ernst gemeinten Austausch. Wir gehen mit einer hohen Erwartung in das Gespräch.  Es wäre eine verpasste Chance, wenn die Naturschutzverbände eine noch nie dagewesene Allianz aller Verbände ausschlagen würden“, sagt Wendorff.


Darüber hinaus macht Wendorff deutlich, dass die Verbände parallel zu einer möglichen Volksinitiative das Angebot des Brandenburgischen Landwirtschaftsministers, Jörg Vogelsänger, zu einem Dialog in verschiedenen Arbeitsgruppen annehmen werden. „Selbstverständlich werden wir uns Gesprächen nicht verweigern. Schon die von uns formulierten Ziele in unserem Text machen deutlich, dass wir auf Dialog und nicht auf Verbote setzen. Ein funktionierender Insektenschutz für unsere Kulturlandschaft kann nur durch die Zusammenarbeit aller Partner gelingen“, so Wendorff. Man sei deshalb nach wie vor skeptisch, wenn eine Initiative ausschließlich auf gesetzlichen Zwang abstelle, so wie dies zuletzt in Bayern geschehen sei.
Darüber hinaus hoffen die Verbände der Landnutzer, dass die Aktuelle Stunde des Brandenburgischen Landtages am Donnerstag, 11. April 2019, zum Thema "Insekten schützen - Artenvielfalt gemeinsam erhalten", ein Signal in die richtige Richtung geben werde. Bei dem Thema seien die Politik, die Verwaltung und die Zivilgesellschaft gleichermaßen gefordert, um einen allen Interessen gerecht werdenden Weg einschlagen zu können.