Start Meldungen Weltwassertag

Weltwassertag

Das vergangene Jahr hat gezeigt, wie wichtig Wasser für das Wachstum und Leben ist. Dabei kommt es nicht nur auf die Wasserquantität sondern auch auf die Qualität an. In Deutschland und insbesondere in Brandenburg haben sich in den vergangenen Jahrzehnten die Stickstoffeinträge in die Gewässer reduziert und die damit zusammenhängende Wasserqualität bzw. die Güteklassen der Gewässer stetig verbessert.

Die Landwirtschaft hat durch die Optimierung der Düngung und die präzise Nährstoffversorgung der Pflanzen ihren Beitrag dazu geleistet. Die Brandenburger Landwirte gehören im Bundesvergleich zu der Spitzengruppe, die am zielgenauesten und effizientesten düngen und die Nährstoffe sparsam einsetzen. So kommt es kaum zu Verlusten und die gesetzlichen Zielvorgaben bei der Stickstoffdüngung werden sogar unterboten.

Auch die Emissionen aus anderen Quellen sind zurückgegangen z.B. die Nährstofffracht aus den Klärwerken oder die unerwünschte Versickerungen von Hausabwässern aus undichten Abwassergruben oder Leitungsnetzen. Hier bleibt sicher regional/punktuell noch Handlungsbedarf.

Die insgesamt positive Entwicklung bei der Reduzierung der Nährstoffeinträge wird durch Messstellenergebnisse bestätigt. Aber auch jeder Badegast kann dies an der besser werdenden Qualität der Badegewässer erkennen.

Für eine gesetzliche Verschärfung der Vorgaben in Brandenburg gibt es keinen Grund – statt dessen sollten punktuell bei Notwendigkeit in Kooperation aller Beteiligten Lösungen gefunden werden.

Abbildung aus Nitratbericht 2016 des BMU und BMEL