Blühstreifen

Blhstreifen_mit_Schrift_neu

Suche
Agrarwetter
Start Meldungen „Der Tierschutzplan ist kein seeligmachendes Allheilmittel“

„Der Tierschutzplan ist kein seeligmachendes Allheilmittel“

Pressemeldung
Landesbauernverband Brandenburg e.V. fordert praxistaugliche Lösungen

Teltow, 01.12.2017.
In den vergangenen zwei Tagen wurde der aktuelle Stand eines Tierschutzplans für Brandenburg in der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Landesbauernverband Brandenburg e.V. (LBV) begrüßt, dass die Brandenburger Tierhalter in die Erarbeitung des Papiers eingebunden wurden.


Der Tierschutzplan beinhaltet eine Vielzahl von Empfehlungen zur weiteren Verbesserung der Lebensbedingungen landwirtschaftlich genutzter Tiere. Die Nutztierhaltung in ihrer bisherigen Form darf dabei nicht in Frage gestellt werden.
„Wir verstehen das vorgelegte Papier als Bekenntnis zu einer sich ständig weiterentwickelnden landwirtschaftlichen Tierhaltung. Als Berufsstand nehmen wir die Herausforderungen an und fordern praxistaugliche Lösungen. Auf diese Weise haben wir bereits in der Vergangenheit viele Fortschritte erreicht. Brandenburg nimmt im bundesweiten und internationalen Vergleich einen Spitzenplatz beim Thema Tierwohl ein. Unseren Tieren geht es so gut wie niemals zuvor.“, erklärt LBV-Präsident Henrik Wendorff.
Der Fülle der im Tierschutzplan aufgeführten Empfehlungen, Maßnahmen und Forderungen muss nun eine Machbarkeitsstudie folgen, die die regionalen Strukturen über die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigt. „Der Tierschutzplan ist kein seeligmachendes Allheilmittel. Ich sehe ihn als Teil einer Brandenburger Nutztierstrategie, die noch zu entwickeln ist.“, so Wendorff weiter.
Die Erarbeitung des Tierschutzplans ist Teil des Kompromisses zwischen dem „Aktionsbündnis Agrarwende Berlin-Brandenburg“ und der Landesregierung Brandenburg. Dem vorliegenden Entwurf gingen intensive Sitzungen der Arbeitsgruppen voraus, in denen multiprofessionelle Expertenteams nach Verständigungsmöglichkeiten suchten.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:  Dr. Tino Erstling, Pressesprecher Tel. Nr. 0151 12 21 86 92