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Alles in Butter?

Pressemitteilung

Milchbauern nur vorsichtig optimistisch

Die von ALDI kürzlich vorgenommenen Erhöhungen der Butterpreise auf 1,99 Euro für die 250-Gramm-Packung führen bei den Brandenburger Milchbauern allenfalls zu vorsichtigem Optimismus. Zu dieser Einschätzung kommt Milchbauer Lars Schmidt aus Lietzow im Havelland in einer ersten Bewertung. „Trotz der inzwischen gestiegenen Milcherzeugerpreise haben alle Milchbetriebe immer noch ein sehr großes Defizit der vergangenen zwei bis drei Jahre auszugleichen“, erklärt

Lars Schmidt, der als Vorstandsmitglied im Landesbauernverband Brandenburg für das Thema Milch zuständig ist. Von einem „Hoch“ bei den Milcherzeugerpreisen sei man noch weit entfernt.

Nach Auffassung von Schmidt ist der Butterpreis zwar deutlich angestiegen. Dies liege aber auch daran, dass zuvor Butter deutlich unter Wert geradezu verramscht wurde und die Butterpreise vor einem Jahr auf einem historischen Tiefstand gelegen hätten. 

Für den 28-jährigen Lars Schmidt sind langfristig stabile Milchpreise und Verträge mit den Molkereien die Grundvoraussetzung für die Zukunft der Milchviehhaltung in Brandenburg. „Nur wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gegeben sind, werden sich die jüngeren Kollegen für die Milcherzeugung begeistern können.“ Preisturbulenzen, wie sie in den vergangenen drei Jahren stattgefunden hätten, seien für die Betriebe nicht zu verkraften. Auch die immer weiter steigenden Auflagen, z.B. in den Bereichen Tier- und Umweltschutz, dürfen die nachhaltige Milchviehhaltung in unserer Region nicht beeinträchtigen, ergänzte Schmidt.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Ulrich Böhm, LBV; Tel 0 33 28  -  319 132