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Brandenburger Landwirte erleichtert über Kampagnestopp

Pressemeldung:

Landwirte danken für breite Unterstützung und stehen weiterhin für einen fairen Dialog über die Zukunft der Landwirtschaft

Bundesministerin Hendricks hat ihre Anti Bauern-Plakataktion beendet. Das wird vom Bauernverband, der immer auf den Dialog setzt und gesprächsbereit ist, begrüßt. Bedauerlich ist allerdings, dass erst massiver parteiübergreifender Protest von Politikern, Bürgern und Fachleuten die Ministerin von ihrer einseitigen polemischen Kampagne abbringen konnte und viel Vertrauen der Landwirte in die Arbeit des Bundesumwelt-ministeriums bzw. in die Politik der Umweltministerin zerstört wurde. Umso mehr ist es Abgeordneten, Ministern und Ministerpräsidenten und Weiteren anzurechnen, dass sie für eine sachliche Diskussionskultur eintraten.

„Man kann gerne unterschiedliche fachliche Ansichten haben, dies gibt aber auch einer Ministerin nicht das Recht, durch großflächige, schlechte Plakatkampagnen, den ehrlich und verantwortungsvoll arbeitenden Bauernfamilien die Freude an ihrer Arbeit zu rauben“, so LBV-Präsident Henrik Wendorff. Mit unsachlichen und verunglimpfenden Kampagnen sei weder der Umwelt noch dem Landwirten oder den Verbrauchern geholfen.

Der Verband betont, dass die Landwirte bereits aus eigenem Antrieb auf Veränderungen setzen, da ansonsten die Entwicklung der Unternehmen stagniere. Die Landwirte tragen schon heute mit ihrer integrierten und standortangepassten Wirtschaftsweise zum Umweltschutz bei und wollen dies gern auch weiter tun – ohne die Hauptaufgabe, die nachhaltigen Lebensmittelerzeuger aus den Augen zu verlieren. So haben sich z.B. in Brandenburg Landwirte bereiterklärt, Feldstreifen für die Anlage von artenreichen Blühflächen bereitzustellen. Von den durch den Stopp der Kampagne frei werdenden Mittel, immerhin waren 1,6 Mio. EUR Steuergelder eingeplant, ließen sich rund 1.200 km Blühstreifen anlegen. Die Ministerin kann diese Aktion gerne finanziell und unbürokratisch mit Mitteln aus Ihrem Bundesministerium unterstützen.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Holger Brantsch, Referent für Öffentlichkeitsarbeit; 0151 1221 8693