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Kennt die UBA-Präsidentin die eigenen Zahlen nicht?

Meinung

Die Präsidentin des Umweltbundesamtes Maria Krautzberger fordert eine Strafsteuer auf Fleisch.

Wer glaubt, es geht hier um Mehreinnahmen für den Staat (dafür ist der Finanzminister zuständig) oder um das eigentlich nur vorgeschobene Thema Klima irrt, denn es geht wohl gegen die Tierhaltung – aus welchen Gründen auch immer.

Warum? Weil die Industrie, Energiewirtschaft, Verkehr; Heizungen etc. zu gut 93 % zum Treibhausgasausstoß beitragen und der Anteil der Landwirtschaft bei nur rund 7% liegt. Dabei ist die Tierhaltung nur ein Teil der Landwirtschaft.

Vielleicht sollte man sich eher an die Großen herantrauen wie den Verkehr, oder die Energiewirtschaft, wenn man etwas zum Klimaschutz beitragen will. Frieren im Winter oder im Dunkeln sitzen macht doch auch Spaß oder? 

Wo bleibt die Strafsteuer für Südfrüchte oder ist dies nicht legitim, weil man ja dann Produkte aus den Entwicklungsländern (die übrigens über tausende von Kilometern hierherkommen) verteuern würde. Da würden ja die Entwicklungshelfer-NGO‘s auf die Barrikaden gehen weil man ja dies so nicht machen könne.

Wer eine Strafsteuer auf Fleisch fordert verkennt, dass Fleisch ein hochwertiges Nahrungsmittel ist und Nahrungsmittel unterliegen dem ermäßigten Umsatzsteuersatz Selbst die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sieht Fleisch udn Milch als ein Lebensmittel an und empfiehlt den Verzehr – dies weiß aber die UBA-Präsidentin vielleicht nicht.

Wer hier Fleisch bzw. die Tierhaltung abstraft will natürlich auch eine Sondersteuer für Milch, Käse und Butter oder Yoghurt und den Menschen damit eine bestimmte Lebensweise nicht nur empfehlen sondern vorschreiben. Vielleicht wird dannbald sogar eine Ausatmen-Steuer fällig, die natürlich für Menschen, die sich sportlich betätigen, höher ausfallen müsste. Schließlich treibt Sport die Atemfrequenz nach oben und führt zu einem höheren CO2-Ausstoß.

Vielleicht sollte die UBA-Präsidentin von einer einseitigen Verteufelung der Tierhaltung, denn nichts anderes steckt dahinter, Abstand nehmen und sich den wirklich drängenden Problemen zuwenden, denn sonst sieht es doch verdammt nach Wahlkampf für Frau Bundesministerin Hendricks aus.

Klimaschutz ja, verringerter Klimagasausstoß ja, aber mit der Tierhaltung und ohne Diskriminierung!

UBS