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Realismus und Sachlichkeit beim Tierschutzplan gefordert!

Pressemeldung: Schon immer greifen Landwirte die Wünsche ihrer Kunden auf und setzen diese um. Die Brandenburger Tierhalter wollen sich auch zukünftig aktiv in die Diskussionen um Betriebsgrößen und Haltungsformen einbringen. Der LBV hofft, dass mit der heute beginnenden ersten Veranstaltung zum Brandenburger Tierschutzplan die Zeit der Vorwürfe und der unsachlichen Umgangsformen vorbei ist und ein Weg zu mehr Sachlichkeit beschritten wird.

In der aktuellen Diskussion über die Landwirtschaft und speziell zur Tierhaltung ist das steigende Interesse darüber, wie Tiere gehalten werden und wie Lebensmittel erzeugt werden, zu begrüßen. Eine weitere Verbesserung des Tierwohls kann aber nur gemeinsam mit den Tierhaltern und ihren Mitarbeitern voran gebracht werden.

Alle Landwirte haben ein Eigeninteresse am Wohl ihrer Tiere, denn oft wird verkannt, dass nur gesunde Tiere auch nachhaltig Leistung erbringen können. 6 Mio. Menschen im Großraum Brandenburg/Berlin wollen gesunde, regionale Produkte und wir liefern sie! Es muss hier ausdrücklich zur Kenntnis genommen werden, dass Deutschland und Brandenburg in puncto Tierschutz bereits heute einen Spitzenplatz einnehmen.

Der LBV fordert deshalb von den am Tierschutzplan Beteiligten ein hohes Maß an Fachlichkeit und eine mehrseitige Betrachtungsweise. So muss – um nur ein Beispiel zu nennen - bei der Thematik Antibiotika & Resistenzen anerkannt werden, dass sich der Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung von 2011 bis 2016 mehr als halbiert hat. Aber auch die Rolle der Humanindikation und der Anteil in der Heimtiermedizin muss thematisch in die richtige Relation gesetzt werden.

Im Sinne einer nachhaltigen Landwirtschaft sind beim künftigen Tierhaltung unbedingt die Aspekte Ökologie, Sozialverträglichkeit aber auch Ökonomie gleichmäßig (!) zu berücksichtigen. Diesen Dreiklang benötigen die Tierhalter, um mittels eines konstruktiven Dialogs ihre Betriebe und damit das Tierwohl weiter voranzubringen.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Holger Brantsch, Referent für Öffentlichkeitsarbeit; Tel 0 33 28  -  319 204 oder 0151 – 1221 8693