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Start LagJE - Jagdgen. Herausforderungen an ehrenamtliche Jagdvorsteher steigen

Herausforderungen an ehrenamtliche Jagdvorsteher steigen


Intensiv diskutierten die Anwesenden auch über die Zunahme der Wolfpopulation in Deutschland und bekräftigten die im vergangenen Jahr beschlossene Position. Die BAGJE sieht mit großer Sorge, dass der unregulierte Auftritt des Wolfes Probleme für Gesellschaft und Kulturlandschaft schafft und insbesondere Nutztiere und heimische Wildbestände bedroht. Im Rahmen des traditionellen Jahresempfangs sprach die Staatssekretärin des brandenburgischen Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume, Frau Dr. Carolin Schilde, der BAGJE ihre Unterstützung zu diesem Thema aus und bekräftigte, dass Prävention, Ausgleich und Regulierung einen Dreiklang bilden müssten.
Neben der Verabschiedung einer neuen Satzung fanden auch Wahlen statt. Jürgen Hammerschmidt aus Brandenburg, der die BAGJE seit 2012 leitet, wurde ebenso wiedergewählt wie sein Stellvertreter Hans-Heinrich Ehlen aus Niedersachen und die weiteren Vorstandsmitglieder Clemens Freiherr von Oer (Westfalen-Lippe), Heribert Metternich (Rheinland-Nassau) und Albert Robold (Bayern).
 
Über die BAGJE
Die im Jahr 2000 gegründete Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE) vertritt die Rechte und politischen Interessen der Jagdrechtsinhaber – als Grundeigentümer im ländlichen Raum – auf Bundesebene. Ihre Aufgabe sieht die BAGJE insbesondere darin, für den Fortbestand des bewährten Jagdrechtssystems mit all seinen Möglichkeiten für eine zeitgemäße und nachhaltige Jagd und seiner Bindung an das Grundeigentum einzustehen. Ausschlaggebend für den Fortbestand dieses bewährten Jagdrechts ist die Akzeptanz durch die Bevölkerung und die Politik. Deswegen macht die BAGJE die Anliegen der Mitglieder transparent und koordiniert deren Aktivitäten in der Öffentlichkeit.

Aktualisiert (Dienstag, 27. Juni 2017 um 13:43)