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Ausgleichzulage für benachteiligte Gebiete hilft den Betrieben

Der Landesbauernverband sieht in der Auszahlung der Ausgleichzulage für benachteiligte Gebiete einen wichtigen Beitrag, um auf den ertragsschwachen Brandenburger Böden die Landwirtschaft aufrechtzuerhalten. Die Ausgleichszulage in Höhe von 25 EUR/ha gleicht zwar die im Vergleich zum Bundesdurchschnitt 20 – 30 % niedrigeren Erträge bei weitem nicht vollständig aus. Sie ist trotzdem eine wichtige Hilfe für die Unternehmen und sichert die Landwirtschaft in Brandenburg. Insbesondere in Jahren wie 2016, in denen die Betriebe erhebliche Einnahmerückgänge aufzuweisen haben (niedrige Milchpreise, niedrige Getreidepreise), sind die Mittel der Ausgleichzulage für die Stabilität der Unternehmen und die Liquidität nicht zu unterschätzen. Daher ist es auch wichtig, dass die Zahlungen noch in diesem Jahr 2016 erfolgten.

 

Realismus und Sachlichkeit beim Tierschutzplan gefordert!

Pressemeldung: Schon immer greifen Landwirte die Wünsche ihrer Kunden auf und setzen diese um. Die Brandenburger Tierhalter wollen sich auch zukünftig aktiv in die Diskussionen um Betriebsgrößen und Haltungsformen einbringen. Der LBV hofft, dass mit der heute beginnenden ersten Veranstaltung zum Brandenburger Tierschutzplan die Zeit der Vorwürfe und der unsachlichen Umgangsformen vorbei ist und ein Weg zu mehr Sachlichkeit beschritten wird.

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Landesentwicklungsplan mit Lücken

Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens zum „Landesentwicklungsplan Berlin-Brandenburg Hauptstadtregion“ hat der Landesbauernverband eine Stellungnahme abgegeben.

Abgesehen davon,

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Viele Betriebe von Teilen des Milchmarkt-Sondergesetzes ausgeschlossen

Der Landesbauernverband Brandenburg sieht in dem verabschiedeten „Milchmarkt-Sondermaßnahmegesetz“ und der steuerlichen Gewinnglättungsmöglichkeit keine Lösung des Problems für große Teile der hiesigen Milcherzeuger.

Der Gesetzesteil, der die steuerliche Tarifglättung beinhaltet, ist nur für Einzelunternehmen anwendbar und schließt damit viele Brandenburger Betriebe, z.B. Genossenschaften, aus. Rund 2/3 des Milchkuhbestandes in Brandenburg werden somit von diesem Teil des Hilfspaketes (Geiwnnglättung), nicht erfasst, obwohl gerade den Milchviehhaltern mit dem Gesetz geholfen werden sollte.

Wie notwendig gerade hier in Brandenburg die Hilfe ist, zeigt der überdurchschnittliche Abbau des Milchkuhbestandes in Brandenburg. So ging der Bestand (MLP) in 2016 um rund 7.400 Kühe auf 146.700 Kühe (-5%) zurück, während in Bayern nur einen Rückgang um knapp 1.000 auf 975.100 Milchkühe (0,5%) zu verzeichnen ist.

Der LBV sieht mit dem Milchmarktsondermaßnahmegesetz eine erhebliche Benachteiligung der Brandenburger Milcherzeuger, die in keiner Weise nachzuvollziehen ist. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Es sollte überlegt werden, wie den derzeit ausgeschlossenen Betriebe doch noch geholfen werden kann. Zu befürchten ist, dass durch die Nachteile die hiesige Milcherzeugung weiter schwindet und sich in andere Regionen verlagert.

Für nähere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Holger Brantsch, Referent für Öffentlichkeitsarbeit; Tel 0 33 28  -  319 204 oder 0151 – 1221 8693

 

Sachlichkeit muss das Fundament von Dialogbereitschaft sein!

Pressemitteilung:

Seit Beginn der Milchkrise haben sich annähernd 60 Betriebe in Brandenburg dazu entscheiden müssen, die Milchproduktion aufzugeben. Das hat Folgen. Es werden nicht nur Tierbestände reduziert (Brandenburg gehört schon heute zu den Regionen Deutschlands mit der geringsten Anzahl von Nutztieren), sondern Beschäftigte verlieren auch ihren Arbeitsplatz. Ställe stehen leer.

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