Blühstreifen

Blhstreifen_mit_Schrift_neu

Suche
Agrarwetter
Start

Berufsstand kritisiert Überlegungen zum Anwendungsverbot von Pflanzenschutzmitteln zu Leguminosen auf ökologischen Vorrangflächen

Mit dem Greening hat sich der Anbau von Leguminosen in Brandenburg auf mehr als 22.000 ha ausgedehnt. Über diese Maßnahme stieg die Anbaufläche von Leguminosen im Land um 50 %. Mit dem Anbau von Leguminosen wird die Bodenfruchtbarkeit erhöht und durch die Stickstoffbindung der Pflanzen können Stickstoffdünger eingespart werden. Darüber hinaus werden Eiweißfuttermittelimporte z.B. aus Südamerika, durch den heimischen Anbau von Erbsen, Lupinen, Soja und Bohnen weiter verringert.

Nach Vorstellungen der EU-Kommission sollten künftig Leguminosen nicht mehr mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden. Sollte dies wirklich beschlossen werden, würde dies zu einem massiven Anbaurückgang führen und die positiven Effekte der letzten 2 Greening-Jahre wieder zu Nichte machen. Damit handelt die EU Kommission kontraproduktiv und entgegen ihrer eigenen Zielstellung. Sie hilft damit weder der Biodiversität zu steigern, noch handelt sie im Sinne des Klimaschutzes, wenn sie das Anwendungsverbot wirklich durchsetzt. Zudem würden die aufgelockerten Fruchtfolgen wieder enger und eine wichtige Bestäuberpflanze für Bienen ginge den Brandenburger Imkern wieder verloren.

 

Milchindustrie lehnt Verantwortung ab

Pressemeldung:
Verband will keine Branchenorganisation gründen

Der Milchindustrie-Verband lehnt die Gründung einer Branchenorganisation „Milch“ ab. Dies geht aus einer Antwort des Verbandes, dessen Jahrestagung gestern mit einem besonderen Besuch des Filmparks Babelsberg zu Ende ging, an die Landesbauernverbände der neuen Bundesländer hervor. Im September hatten diese in einem Offenen Brief den Milchindustrie-Verband und den Deutschen Raiffeisenverband dazu aufgefordert, mittels einer Branchenorganisation für mehr Transparenz sowie Unterstützung bei der zeitgemäßen Gestaltung von Lieferverträgen zu sorgen.

Weiterlesen...

 

Tour der Wanderausstellung eröffnet!

Der Landesbauernverband Brandenburg organisiert seit über 10 Jahren gemeinsam mit der Bauernzeitung und dem Verband pro agro jährlich einen Fotowettbewerb zu landwirtschaftlichen und ländlichen Themen. Aus den vielen Wettbewerbseinsendungen werden stets die 20 besten Fotos ausgewählt und zu einer eindrucksvollen Wanderausstellung zusammengestellt, die ein Jahr lang - immer von einem Brandenburger Dorf- & Erntefest zum Nächsten – auf Tournee durch Brandenburger Museen, Verwaltungen, Ministerien, Ämtern und Kulturhäusern geht.

Weiterlesen...

 

Schweinehaltung: Landesbauernverband fordert Lösungen für offene Fragen

Pressemeldung: Brandenburgs Schweinehalter sind verunsichert: Zum einen ist ihre wirtschaftliche Lage angespannt, da die Erzeugerpreise im zurückliegenden Wirtschaftsjahr mehrheitlich nicht kostendeckend waren. Zum anderen machen ihnen Bestimmungen Sorgen, die das Halten von Schweinen in den kommenden Jahren massiv verändern. Das ist das Ergebnis der Diskussionen auf dem „Tag des Schweinehalters“, der gerade in Brandenburg zu Ende ging. „Unsere Situation ist schwierig“, sagt Henrik Wendorff, Präsident des Landesbauernverbandes. „Wir stellen uns der gesellschaftlichen Entwicklung, die das Wohl der Tiere verstärkt in den Fokus rückt. Aber kein Landwirt wird in neue und tierwohlgerechte Ställe oder Verfahren investieren, wenn er nicht darauf bauen kann, dass sie wenige Jahre später noch Bestand haben und er so weiter seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Deswegen fordern wir die Politik auf, mit verlässlichen Rahmenbedingungen für diese Sicherheit zu sorgen.“

Weiterlesen...

 

Umfrage: Nutzen von Glyphosat für die landwirtschaftliche Praxis

Die Universität Göttingen bittet fachkundige Landwirte zur Teilnahme an einer Befragung unter konventionellen Landwirten!

Nutzer des Wirkstoffs Glyphosat sind dazu angehalten Informationen bereitzustellen, um eine Zulassungsverlängerung Ende 2017 mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu unterstützen.

Diese Befragung soll an bestehende Studienergebnisse anknüpfen und klären, wonach sich Betriebe für verschiedene Ackerbaustrategien mit oder ohne Glyphosat entscheiden.

Die Befragung dauert etwa 15 Minuten und ist online abrufbar unter dem Link:

Zum Weiterlesen gehen Sie bitte in den Mitgliederbereich in die Rubrik Meldungen