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DBV: EU-Hilfspaket für Milcherzeuger zügig umsetzen

(DBV) "Ausschreibungsverfahren zur Produktionsverringerung im Milchsektor" mit absehbaren Mitnahmeeffekten
Aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) muss das von der EU auf den Weg gebrachte und national kofinanzierte Unterstützungsprogramm für Milcherzeuger so ausgestaltet werden, dass eine möglichst schnelle Auszahlung der Mittel an die Betriebe gewährleistet werden kann.
 
„Wie auch in anderen EU-Mitgliedstaaten, sollten in diesem Programm die Möglichkeiten genutzt werden, zukunftsorientiert in den nationalen Milchsektor zu investieren. Aktive Landwirte müssen möglichst zeitnah Unterstützung erhalten. Die Preiskrise erfordert sofortiges Handeln. Ausgestaltung und Antragsverfahren müssen diesem Ziel gerecht werden“, so DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken im Vorfeld der Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern. Das im Juli beschlossene europäische Hilfsprogramm stellt 350 Mio. Euro für entsprechende Maßnahmen bereit, die von den Mitgliedstaaten gestaltet und umgesetzt werden sollen. In Deutschland stehen für die Umsetzung 58 Mio. EUR aus EU-Mitteln zur Verfügung, die mit Mitteln aus dem nationalen Haushalt aufgestockt werden sollen.

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Minus in Millionen-Höhe

Pressemeldung
Brandenburgs Bauern beenden Ernte mit erheblichem Erlösverlust

Weniger, weniger, weniger: Kurz vor dem Ende der Getreideernte in Brandenburg sind die Landwirte alles andere als zufrieden. Zwar liegen Ertrag und geerntete Mengen nur leicht unter dem Vorjahresniveau. Doch ein deutlicher Einbruch beim Raps und vor allem die nochmals gesunkenen Erzeugerpreise führen zu dieser Bilanz. Betrachtet man nur die vier anbaustärksten Druschkulturen, haben Brandenburgs Bauern insgesamt 111 Millionen Euro weniger einnehmen können als 2015. Im Vorjahr lagen die Erzeugerpreise noch um 10 bis 15 Prozent höher. „Dieser erneute Preisverfall macht die harte Arbeit unserer Bauern nachträglich ein Stück weit zunichte", sagte der Präsident des Landesbauernverbandes Brandenburg, Henrik Wendorff, heute auf der Pressekonferenz zum Ernteabschluss in Beerfelde, (Landkreis Oder-Spree). „Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, sind ohne Zweifel Existenzen ernsthaft bedroht.“

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Bauern contra Bundesminister

Offener Brief kritisiert Gabriel wegen Edeka-Tengelmann-Fusion

Mit einem Offenen Brief wenden sich Brandenburgs Bauern an Sigmar Gabriel und kritisieren darin seine Bestrebungen, eine Fusion der Lebensmittelhändler Edeka und Kaiser’s Tengelmann durchzusetzen.
Im Schreiben des Landesbauernverbandes Brandenburg an den Bundesminister für Wirtschaft und Energie äußern die Verfasser die Befürchtung,

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Stockende Druschernte in Brandenburg

Erst knapp die Hälfte der Getreidefläche abgeerntet

Seit gut 6 Wochen rollen wieder die Mähdrescher durchs Land. Derzeit müssten Sie eigentlich im Roggen und Weizen unterwegs sein. Die Regenschauer der letzten Wochen und die derzeit kühlen Temperaturen haben aber immer wieder für Unterbrechungen in der Ernte gesorgt. Eigentlich müsste man schon auf der Zielgerade zum Ernteabschluss sein aber derzeit steht noch gut die Hälfte der Getreidefläche auf dem Halm.

Auf mehr als 506.000 Hektar steht in diesem Jahr im Land Brandenburg Getreide. 220.000 Hektar erntereifes Getreide warten noch auf den Mähdrescher.

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Weniger Mittel für Vierbeiner

Abgabe von Antibiotika in der Tiermedizin deutlich gesunken

Die Menge der in der Tiermedizin abgegebenen Antibiotika hat sich in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren mehr als halbiert. Das ergab eine Analyse des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. So wurden 2015 insgesamt 837 Tonnen Antibiotika von Pharmaunternehmen an Tierärzte abgegeben – ein deutliches Minus von
51 Prozent im Vergleich zum Jahr 2011.

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