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Fleisch und tierische Produkte bald ein Luxusgut?

Meinung: Fleisch und tierische Produkte bald ein Luxusgut?

Die gestern bekannt gewordenen Vorschläge und Forderungen von Oxfam und anderen Umweltorganisationen sowie einigen Politikern, staatliche Maßnahmen zur Halbierung des Fleischkonsums zu ergreifen, gehen in die Irre. Auch eine Abgabe „Gülle-Euro" genannt, auf den wertvollen Dünger Stickstoff zu erheben, ist nicht sinnvoll.

Jeder sollte für sich entscheiden dürfen, was er und wieviel er verzehrt und genießt. Die Vorschläge von Oxfam, die Preise für Fleisch durch zusätzliche Auflagen in die Höhe zu treiben, gehen jedoch tendenziell in eine andere Richtung und sind geeignet, die Essenshoheit des Einzelnen einzuschränken. Bei diesem Anliegen werden Sie u.a. von den Grünen unterstützt.

In der Konsequenz bedeuten die Vorschläge, dass Lebensmittel tierischen Ursprungs mehr kosten werden. Dies ist durchaus auch eine Forderung, die die Landwirtschaftsbetriebe mittragen, denn aktuell werden die Produktionskosten nicht gedeckt.

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Falsche Anschuldigungen helfen Störchen nicht!

Populationsschwankungen sind normal - Ungünstige Witterung beeinträchtigte den Bruterfolg

Brandenburg ist im Bundesvergleich Storchenland Nr. 1, dies spricht für die guten Bedingungen vor Ort. So wandern Störche sogar aus Polen nach Brandenburg ein, da sie hier optimale Bedingungen finden. Wenn - wie gemeldet - die Storchenpopulation zurückgeht, sind die Ursachen woanders zu suchen, als wieder einmal bei der Brandenburger Landwirtschaft, wie gerne behauptet wird. Brandenburg bietet gute Bedingungen für Störche.

Als Hauptursache für den Rückgang macht der LBV Brandenburg vor allen Dingen die Witterung des Jahres 2015 aus. So sind die Störche im Frühjahr erst ungewöhnlich spät eingetroffen, so dass viele Paare gar nicht erst zu brüten begonnen hätten. Zudem sei der Sommer extrem trocken gewesen, was das Nahrungsangebot ebenfalls beeinträchtigte.

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Brandenburg muss sich für Normalisierung der Beziehungen zu Russland einsetzen

Gemeinsame Presseerklärung der Landesarbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg und des Landesbauernverbandes Brandenburg e.V.

 Russlands Handelsembargo sowie die Wirtschaftssanktionen der EU belasten die Brandenburger Wirtschaft: Die Industrie- und Handelskammern und der Landesbauernverband Brandenburg fordern von der Landesregierung, sich für das Ende der Sanktionen einzusetzen.

Die gestörten Handelsbeziehungen zu Russland wirken sich immer stärker aus. Deshalb appellieren die Brandenburger Industrie- und Handelskammern und der Landesbauernverband an den Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke, er möge sich für eine Beendigung der Sanktions- und Embargopolitik einsetzen.

„Ein Ende der von der Europäischen Union verhängten Wirtschaftssanktionen gegen Russland und eine Normalisierung der Handelsbeziehungen befördert die hiesige Wirtschaft“, sagt Dr. Ulrich Müller, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Brandenburger IHKs. „Aktuelle IHK-Umfragen zeigen, dass mehr als 40 Prozent der Brandenburger Industriebetriebe durch den massiven Rückgang der Exporte nach Russland leiden. Papierwaren, elektronische Ausrüstungen, Obst und Gemüse können durch die russischen Gegensanktionen kaum mehr abgesetzt werden.“

LBV-Präsident Udo Folgart sieht ebenfalls erhebliche negative Auswirkungen für die Brandenburger Landwirtschaftsbetriebe auf Grund des von Russland verhängten Importembargos für zahlreiche Agrarprodukte. „Schätzungsweise rund drei Cent mehr könnten die Landwirte für die Milch erlösen, wenn die Handelsbeziehungen mit Russland eine Normalisierung erfahren würden und Russland wieder als Nachfrager auf dem deutschen Markt präsent wäre“, so Folgart. Dies würde zwar nicht alle Probleme lösen, aber den starken ökonomischen Druck auf die Betriebe lindern. Den Brandenburger Milcherzeugern entstehe ein Defizit von rund 45 Millionen Euro im Jahr.

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Brandenburg auf der IGW 2016

Die Internationale Grüne Woche ist ihrem Anspruch als verbrauchernahe Messe, als Netzwerktreffen der Agrar- und Ernährungswirtschaft und als wichtiges agrarpolitisches Forum auch in diesem Jahr gerecht geworden.

Seit 1993 ist Brandenburg mit einer eigenen Hallenschau auf der größten Verbrauchermesse der Welt vertreten. Viele Besucher bestätigen, dass die Brandenburger Land- & Ernährungswirtschaft eine attraktive Leistungsschau präsentiert.

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Demo - Wir machen Euch satt 2.0! Brandenburger sind mit dabei

Pressemeldung:Es war ein beeindruckendes Bild, das die Menge der Demonstranten abgab, die zur Demo „Wir machen Euch satt!“ der Aktionsgruppe „Frag mal den Landwirt“ gekommen war. Annaehernd 2.000 Landwirte und Landfrauen - aus allen Teilen Deutschlands - demonstrierten am 16. Januar 2016 auf dem Washingtonplatz, vor dem Berliner Hauptbahnhof, fuer einen sachlichen Umgang der Medien, der Verbraucher und der Politik mit allen Fragen, die die moderne Landwirtschaft & Tierhaltung beschaeftigen.

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