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Brandenburger Landwirte brauchen dringend höhere Erlöse

Pressemeldung

Brandenburger Landwirte brauchen dringend höhere Erlöse

Kostendeckende Produktion derzeit nicht möglich - höhere Auflagen dürfen nicht zu Lasten der Bauern gehen

Die Schweine- und Milchbauern leiden unter extrem niedrigen Erzeugerpreisen. Eine kostendeckende, geschweige denn gewinnbringende Produktion ist derzeit nicht möglich. Milchgrundpreise von rund 25 Cent je Liter und Schweinepreise von rund 1,31 EUR/kg Schlachtgewicht lassen den Betrieben keine Spielräume und bringen sie in Existenznöte. Angesichts dessen fordert der Landesbauernverband ein Umdenken des Handels und der Verarbeiter. Molkereien, Schlachtbetriebe und der Lebensmitteleinzelhandel dürfen nicht auf Kosten der Existenz von Betrieben die Preise gestalten, zumal die Verbraucher immer wieder bekunden, höhere Lebensmittelpreise zu akzeptieren.

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Ein klares „Nein“ zu den Forderungen des Volksbegehrens

Pressemeldung:

Offener Brief des Landesbauernverbandes an die Abgeordneten des Brandenburger Landtages

In den nächsten Tagen beschäftigt sich der Brandenburger Landtag mit den Forderungen des Volksbegehrens gegen Massentierhaltung. Mit den Forderungen wollen die Akteure des Volksbegehrens über die Tierhaltung in Brandenburg entscheiden.

Der Landesbauernverband Brandenburg erkennt in den knapp 104.000 geleisteten Unterschriften ein Interesse an der Tierhaltung und den Willen der Menschen, sich mit diesem Thema öffentlich auseinanderzusetzen. Augenscheinlich ist, dass gerade die Bevölkerung in den Städten und berlinnahen Gemeinden, die am weitesten von der Tierhaltung entfernt ist, sich überproportional an dem Volksbegehren beteiligt hat. Das Interesse an einer Änderung der Tierhaltung und der Diskussion darüber ist scheinbar dort am größten, wo es am wenigsten Tiere gibt.

Der LBV weist darauf hin, dass Brandenburg zu den nutztierärmsten Regionen Deutschlands zählt und für eine nachhaltige Landwirtschaft ein höherer Tierbesatz benötigt wird. Der LBV fordert deshalb einen Dialog, der zu einer Verbesserung der Tierhaltung führt, jedoch den Betrieben auch Entwicklungsmöglichkeiten lässt. So führt auch der Berufsstand selbst eine offene Diskussion, z.B. zu Anlagengrößen und Tierbesatz, oder über Mitsprachemöglichkeiten der Kommunen über das jetzige Maß hinaus, z.B. wenn es um Tierbesatzdichten von über 2 GV/ha geht.

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Einladung an die Presse

Warum fordern wir von der Politik und der Gesellschaft, das Volksbegehren gegen Massentierhaltung abzulehnen?

Einladung an die Presse zum Pressegespräch

am Donnerstag, den 18. Februar in Potsdam

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Tierhalter in Brandenburg fühlen sich von der Kampagne des Volksbegehrens diskreditiert.
Viele Unterzeichner der Voksinitiative wissen angesichts der Komplexität des Themas u.U. wahrscheinlich gar nicht genau, welche Folgen Ihre Unterschrift für die Landwirtschaft, die Dörfer und die Versorgungung mit Produkten aus der Region haben kann und welche Fortschritte in der Tierhaltung in den vergangenen Jahren erzielt wurden.

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Die moderne Storchenlüge!

Pressemeldung: Die moderne Storchenlüge!

Falsche Anschuldigung hilft Störchen nicht! Entschuldigung ist fällig!

Wiederholt und wider besseren Wissens wird vom NABU Brandenburg dramatisch gemeldet, das 2015 in Brandenburg die Anzahl der Weißstörche auf Grund der modernen Landwirtschaft zurück ging! Dabei belegen sogar eigene Daten des NABU selbst, dass Populationsschwankungen völlig normal sind. Ursachen für den Brut-Rückgang gegenüber 2014 kann die ungünstige Witterung, das ungewöhnlich späte Eintreffen der Störche, die immer häufiger auftretende Nistplatz-Konkurrenz durch Nilgänse oder schlechte Bedingungen in Herkunftsländern zurück zu führen sei.

Völlig unwahr ist auch die Aussage über dem Rückgang der Futterfläche für Störche.

Faktencheck - Storchenlüge

Behauptet wird, die Bestände der Weißstörche gehen in Brandenburg stark zurück!

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Fleisch und tierische Produkte bald ein Luxusgut?

Meinung: Fleisch und tierische Produkte bald ein Luxusgut?

Die gestern bekannt gewordenen Vorschläge und Forderungen von Oxfam und anderen Umweltorganisationen sowie einigen Politikern, staatliche Maßnahmen zur Halbierung des Fleischkonsums zu ergreifen, gehen in die Irre. Auch eine Abgabe „Gülle-Euro" genannt, auf den wertvollen Dünger Stickstoff zu erheben, ist nicht sinnvoll.

Jeder sollte für sich entscheiden dürfen, was er und wieviel er verzehrt und genießt. Die Vorschläge von Oxfam, die Preise für Fleisch durch zusätzliche Auflagen in die Höhe zu treiben, gehen jedoch tendenziell in eine andere Richtung und sind geeignet, die Essenshoheit des Einzelnen einzuschränken. Bei diesem Anliegen werden Sie u.a. von den Grünen unterstützt.

In der Konsequenz bedeuten die Vorschläge, dass Lebensmittel tierischen Ursprungs mehr kosten werden. Dies ist durchaus auch eine Forderung, die die Landwirtschaftsbetriebe mittragen, denn aktuell werden die Produktionskosten nicht gedeckt.

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